Was sind Effektive Mikroorganismen-Präparate?

  • Flüssige Lösungen lebender Mikroroganismen, die gestörte biologischen Bereiche (Milieus, Mikrobiome) wieder in ein Gleichgewicht bringen. Sie werden durch einen speziellen Fermentierungsprozess in unserer Manufaktur hergestellt. Sie bestehen aus Wasser, Zuckerrohrmelasse, Milchsäurebakterien, Hefen, fototropischen Bakterien, Enzymen und Antioxidantien.

Ist MikroVeda ein Produzent oder nur ein Händler von Präparaten mit Effektiven Mikroorganismen?

  • MikroVeda ist ein autorisierter, langjähriger Produzent von sogenannten Stamm- oder Urlösungen sowie von Fertiglösungen mit Effektiven Mikroorganismen.

Sind die Präparate ungefährlich?

  • Ja, sie bestehen aus nicht toxischen Mikroorganismen. Sie sind auch nicht gentechnisch verändert. Die meisten Stämme stammen aus der Lebensmittelherstellung (z.B. Joghurt, Käse, Buttermilch, Sauerrahm, Brot, Bier, Wein usw.)..

Wer hat die EM-Technologie erfunden?

  • Sie wurde nicht erfunden, denn sie ist kein technisches Produkt. Bereits Anfang der 1960er Jahre entdeckte man, dass bestimmte Mikroorganismen ein großes Potential an Koexistenzfähigkeit besitzen. Eine Wissenschaftlergruppe im Umfeld der japanischen  Firma Sanko Sangyo Ltd. ("Mother of EM-Technologie") stellte nach einem langen Forschungszeitraum 1982 das erste Produkt vor..

Wie kann man das sogenannte Dominanzprinzip in der EM-Technologie beschreiben?   

  • Opportunistische Mikroorganismen stellen die größte Gruppe. Sie folgen der Gruppe, die in einem System vorherrschend ist. Wenn abbauende, problematische Mikroorganismen vorherrschend werden, folgen die Opportunisten diesem Prozess und es entsteht ein Milieu, in dem Abbau und Degeneration vorherrschen. Wenn aufbauende Mikroorganismen die Führerschaft übernehmen, folgen die Opportunisten diesem dann entstehenden Aufbauprozess und es entwickelt sich ein Milieu, in dem Aufbau und Regeneration vorherrschen. Welche Art von Mikroorganismen vorherrschend wird, ist von der Umwelt, dem Milieu, in dem sie leben, stark abhängig. Beispiel Landwirtschaft: Wenn durch eine naturfremde Landwirtschaft synthetisch-chemische „Düngematerialien“ und Schädlingsbekämpfungsmittel in die Umwelt freigesetzt werden, herrschen abbauende (degenerierende), nicht erwünschte Mikroorganismen vor, die zahlreiche Krankheiten auslösen können.

Wie lässt sich das Fermentationsprinzip beschreiben?

  • Überall auf unserem Planeten Erde finden natürliche mikrobielle Prozesse statt. So werden beispielsweise Abfallstoffe aufgeschlossen und meistens wieder zu nützlichen Stoffen ab-,  um- und neuaufgebaut. In einem luftarmen (anaeroben) Reifeprozess bauen bestimmte Mikroorganismen komplexe organische Moleküle in einfache organische und anorganische Substanzen ab. Diese können unmittelbar von der Pflanze aufgenommen werden. Durch mikrobielle Stoffwechselvorgänge werden auch für Pflanzen wertvolle Stoffwechselprodukte wie Hormone, Vitamine, Enzyme, Antioxidanzien usw. erzeugt. Sie stimulieren die Bodenlebewesen (Edaphon), aber auch die Pflanzen selbst, fördern dadurch ihr Wachstum und stärken ihre natürliche Widerstandskraft. Dadurch können Pflanzenkrankheiten und Schädlingsbefall unterdrückt werden.

Was ist der Unterschied zwischen MikroVeda LIFE und MikoVeda LIFE PUR?

  • Beides sind Nahrungsergänzungsmittel mit Effektiven Mikroorganismen, dem Glänzendes Lackporling (Ling Zhi-Pilz) und O.P.C. aus Traubenkernmehl. Das MikroVeda LIFE wurde außerdem mit ausgewählten, biozertifierten Kräuter- und Pflanzenteilen produziert.
     

Gelangen Bakterien durch die Magensäure in den Darm?

  • Die Antwort ist eindeutig ja, das ist sogar ganz natürlich und passiert ständig. Bei vielen Bakterien ist dies bereits auch wissenschaftlich nachgewiesen (bspw. probiotische Bakterien), bei vielen weiteren ist dies anzunehmen. Bakterien besitzen den Schutz vor Magensäure nicht von vorneherein. Manche Kulturen können sich zum Schutz versporen. Wenn dies nicht der Fall wäre, würde unser Mikrobiom auch ständig unter Armut leiden. Unser Körper (bzw. Darm) ist sowohl auf Mikronährstoffe als auch auf ständigen Bakteriennachschub angewiesen. In der Regel geschieht dies über unser Essen und Trinken, durch unser Atmen gelangen Sie auch in den Mund, über menschliche Kontakte usw. Auf diesen Nachschub ist unser Körper auch über die vielen tausende von Jahren angepasst worden (Stichwort: Evolution). So werden Sie in Ihrer Familie auch sehr große Ähnlichkeiten in Ihrem Mikrobiom besitzen (die ähnliche Ernährung, die ähnliche Raumluft, Nähe, bestehendes Mikrobiom bei Geburt). Wäre der Nachschub an Bakterien natürlich, bspw. über unsere Ernährung, ausreichend gegeben, würde man keine Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung benötigen. Vor einem Jahrhundert waren bspw. noch viele Feldfrüchte voller guter Bakterien, so dass man zur Sauerkrautfermentation auch keinen Bakterien-Starter benötigt hatte. Das ist heute leider anders. Die Mikrobiologie besitzt hier aber noch so viel Forschungspotential.


Gelangen alle Bakterien in den Darm?

  • Gelangen alle Bakterien in den Darm, also zu 100%, dann kann man dies nicht bestätigen. Das ist aber auch nicht erforderlich. Es gelangen ausreichend viele Bakterien in den Darm, um Ihr Mikrobiom natürlich zu erweitern. Schon bei der Einnahme von Mikroorganismen-Präparate gelangen Enzyme und Bakterien in Ihren Körper, sobald die Flüssigkeit mit Ihren Mundschleimhäuten in Berührung kommt, dann sind da auch noch Magenschleimhaut, Speiseröhre, Lippen, Haut usw. Sie können aber den „Bakteriendurchgang“ speziell zum Darm unterstützen, indem Sie zwischen oder kurz vor der Mahlzeit das Enzymferment einnehmen. Da ist die Magensäure „bakterienfreundlicher“. Während der Mahlzeit wird Sie vom Mileu her ungünstiger, um möglichst viele fremde Bakterien abzutöten, die nicht für das menschliche Mikrobiom bestimmt sind. Aber auch hier gelingt es dem Körper nicht zu 100% schädliche Keime abzutöten. Um den Rest muss sich das Immunsystem kümmern. Unabhängig davon könnten Sie unsere Präparate auch ohne Bedenken während der Mahlzeit nehmen. Warum das so ist, wird weiter unten unter Stämme vs. Keimzahl aufgeführt (Vorab: Es ist auf Basis unserer Erfahrungen für den Mikrobiom-Aufbau allein entscheidend, dass eine gewisse Mindestzahl an Bakterien eingetragen wird. Der Rest gibt sich von selbst ganz natürlich.)


Wo ist der Unterschied zwischen Bakterien in Kapseln und MikroVeda LIFE/MikroVeda LIFE PUR?

  • Wir sind überzeugt davon, dass die Unterstützung durch Nahrungsergänzungsmittel so natürlich wie möglich erfolgen sollte. Das MikroVeda LIFE ist ein natürliches Produkt und entsteht durch langsame Fermentation. Während dieses Vorgangs entstehen zugleich Vitamine, Enzyme, Aminosäuren zusätzlich zu den enthaltenen Bakterienkulturen. Die im Mikroveda LIFE/LIFE PUR angegebenen Bakterienkulturen sind gut gefüttert, aktiv und leben bereits seit vielen Wochen in einer funktionierenden Gemeinschaft und in einem bakterienfreundlichen Mileu. Funktionierende Gemeinschaft bedeutet hier auch die erfolgreiche Behauptung in einem limitierten Lebensraum. Das MikroVeda LIFE bietet also aktive, zahlreiche und starke Kulturen-Stämme, alles natürlich Bio und gentechnikfrei. In diesem Zustand werden Sie durch Einnahme in Ihren Körper ganzheitlich eingetragen, also gelangen nicht nur in den Darm. Das MikroVeda LIFE besitzt zudem zusätzliche Stoffe durch die fermentierten Kräuter und Pflanzenextrakte – im Vergleich zum LIFE PUR. Wenn Sie das Mikroveda LIFE/LIFE PUR zum ersten Mal einnehmen, empfehle ich Ihnen einen Zeitraum von 4-5 Wochen mithilfe der empfohlenen Tagesdosis. In den ersten Tagen reicht es noch, die Lippen etwas zu befeuchten und sich langsam daran zu gewöhnen. Das Mikrobiom stellt sich i.d.R. nur langsam um, bzw. baut sich langsam auf. Das ist auch gewünscht. Sensible Kunden können zwar schon am ersten Tag Veränderungen spüren (bspw. oftmals die positive Veränderung der Konsistenz des Stuhls), dennoch ist es wichtig, die 4-5 Wochen vollständig zu nutzen. Danach ist die Dosierung sehr individuell, von Beibehaltung der Tagesdosis über wenige Tropfen am Tag. Manche Kunden nutzen das Enzympräparat auch gezielt als Kur ein- bis zweimal im Jahr. Das ist auch ein großer Vorteil gegenüber Kapseln. Da jeder Kunde sich auch unterschiedlich (gesund) ernährt, ist das Erfordernis logischerweise auch höchst unterschiedlich. Viele Kunden verwenden das MikroVeda LIFE auch für die äußerliche Pflege, wenn es auf der Haut entzündliche Problemzonen geben sollte. Wenn Sie hieran weitergehend interessiert sein sollten, empfehle ich Ihnen eine telefonische Beratung. Nebenwirkungen gibt es bei unseren Produkten nicht. Kapseln hingegen bieten aus unserer Sicht vier eher praktische Vorteile, sowohl aus Kunden- als auch Herstellersicht. Da wäre die günstigere Produktion (insb. bei Masse), die unkomplizierte Einnahme und dann die einfachere Mitnahme sowie Lagerung nach Anbruch gegenüber dem MikroVeda LIFE/LIFE PUR. Der vierte Vorteil ist psychologischer Natur. Der Anwender verbindet mit Kapseln oftmals etwas Medizinisches. Wenn Sie zwei Produkte auf einer beliebigen Einkaufsstraße vergleichen lassen würden, so würde eine Tablette oder Kapsel von vorneherein positiver als ein Enzymgetränk bewertet werden. Hier sind wir durch Marketing von klein auf schon geprägt und der Anwender wird unbewusst in seiner Kaufentscheidung zu Tabletten oder Kapseln bestätigt (am wirkungsvollsten in der Umfrage wäre bspw. Tablette mit Blister). Dass eine Kapsel mit enthaltenen Bakterien die Magensäure überstehen muss, mag ein Indiz sein, dass die dort enthaltenen Kulturen auf den Schutz auch angewiesen sind oder diesen benötigen, um die Wahrscheinlichkeit einer ausreichenden Aktivität im Darm zu gewährleisten. Die Notwendigkeit eines solchen Schutzes benötigen unsere Kunden beim MikroVeda LIFE /LIFE PUR oder M33+ nicht. Stämme vs. Keimzahl Keimzahl auf dem Etikett ist aus meiner persönlichen Sicht so eine Sache. Wenn Sie ein Produkt in drei Labore senden würden, so würden Sie drei komplett verschiedene und sehr abweichende Ergebnisse in Bezug auf Keimzahl oder auch bei den Kolonie bildenden Einheiten erhalten. Die Gründe sind auch logisch, würde aber nun zu weit führen. Wir geben auf jeden Fall die Keimzahl an, die wir unseren Kunden gewissenhaft garantieren können. Eine Keimzahl ist zudem immer mit Vorsicht zu genießen, da sie i.d.R. lediglich den damaligen Stand bei Abfüllung (Getränk, Kapsel oder Kauf „Bakterienrohstoff“) wiedergibt. Sie können auch mit einem Stamm Lactobazillen im Joghurt eine enorme Keimzahl erreichen. Bakterien in Kapseln entstammen i.d.R. aus gefriergetrockneten Kulturen, die in Pulverform erworben werden. Die Frage in Bezug auf die Keimzahl ist hier, wie viele der in der Kapsel abgefüllten guten Keime (enthalten im Pulver) werden im Darm dann bei Kontakt mit Flüssigkeit tatsächlich aktiv und behaupten sich im Mikrobiom nachhaltig: Keine, ein Zehntel, die Hälfte oder sogar alle? Die Frage wird Ihnen keiner beantworten können, genauso wie wir leider nicht garantieren können, dass bspw. XX% der enthaltenen Keime die Magensäureschranke überstehen werden. Es ist auf Basis unserer Erfahrungen für den Mikrobiom-Aufbau allein entscheidend, dass eine gewisse Mindestzahl an Bakterien eingetragen werden und somit das Mikrobiom regenerativ erweitern können. Die im Darm vorhandenen Mikroorganismen können sich mit einer solch enormen Geschwindigkeit reproduzieren, wenn Sie „Futter“ haben (Stichwort: Ernährung!) und sich im beschränkten Lebensraum durchsetzen. Hier kommt es dann bspw. auch auf die Stämme an. Bei den schnellsten ist die Verdopplung bspw. eher eine Frage von Minuten! Andere Bakterien benötigen wiederum die Stoffwechselprodukte von anderen Mikroorganismen, um überleben zu können. Nahrungsergänzung in Form von Bakterienkulturen ist letztendlich sehr individuell, im Zweifelsfall würde ich immer empfehlen einfach ein Produkt auszuprobieren. Wenn es hilft und unterstützt, dann sollte man in Betracht ziehen es auch weiter zu verwenden.

Was ist der Unterschied zwischen MikroVeda Stammlösung und MikroVeda Stammlösung PLUS?

  • Neben zahlreichen Milchsäure- und sonstigen Mikroorganismen befinden sich in den Stamm- oder Urlösungen auch sogenannte Fotosynthesebakterien. Zwei Arten davon haben sich für unsere Technologie als sehr wirksam herausgestellt. In der herkömmliche MikroVeda Stammlösung befindet sich davon eine Art, in der MikroVeda Stammlösung PLUS zwei Arten. Durch die Kombination der zwei Arten wird die Wirksamkeit von Stoffumsetzungs- und Reinigungsprozessen erheblich gesteigert. Die MikroVeda Stammlösung PLUS wird deshalb für solche Anwendungsbereiche bevorzugt eingesetzt. 

Was ist der Unterschied zwischen einer Stammlösung und einem Fertigprodukt?

  • Eine Stammlösung wird aus jeweils einzelnen Mikroorganismensamen in einem ganz speziellen Verfahren hergestellt, das nur ganz wenigen Experten zugänglich ist. Wir beherrschen diese Technologie. Fertigprodukte nennt man Präparate, die von unseren Experten professionell aus Stammlösungen hergestellt werden.

Worin unterscheident sich eine professionell hergestellte Fertiglösung von einer aktivierten Lösung, die von Laien nach einer freien Rezeptur hergestellt werden kann?

  • Unsere professionell hergestellten Fertiglösungen haben eine deutlich längere Mindesthaltbarkeit, und zwar verschlossen bis zu einem Jahr. Unsere Fertiglösungen werden mit einem hohen Hygienestandart von unseren langjährig erfahrenen Spezialisten unter optimalen Herstellungsbedingungen produziert.

Kann das MikroVeda TERRA auch für die Kompostierung verwendet werden?

  • Ja, es ist nicht nur ein hervorragender Bodenverbesserer, sondern auch ein nahezu optimaler Kompoststarter. Die Effektiven Mikroorganismen in diesem Präparat stimmulieren und stärken die Organismen in Böden, Pflanzen, Pflanzenwurzelräumen nachhaltig sowie auf weiteren organischen Materialien aller Art und in allen Milieus.Gleichzeitig werden sie hier ebenfalls aktiv und lösen zahlreiche Stoffwechselvorgänge aus, die zu Ab-, Um- und Neuaufbauprzessen bis hin zur Humusbildung führen. Außerdem werden sie von den Pflanzen über den Vorgang der sogenannten Endozytose über das feine Haarwurzelsystem der Pflanzen von diesen aktiv aufgenommen und verstoffwechselt.

Mit welchem Präparat lassen sich am besten unangenehme Gerüche eliminieren?

  • Grundsätzlich mit allen Präparaten ausgenommen der Nahrungsergänzungs- und Ergänzungsmittelmittel. Ganz besonders bewährt hat sich eine Aktivierung der MikroVeda Stammlösung PLUS.

Mit welchem Präparat und wie kann ich eine Schimmelbekämpfung durchführen?

  • Wie vorherige Antwort!

Mit welchem Präparat und wie kann ich meinen Gartenteich pflegen und dabei ein übergroßes Algenwachstum verhindern? 

  • Unser Spezialpräparat für die Outdor-Wasser- und Wasserorganismenpflege ist das MikroVeda POND. Es handelt sich ausdrücklich nicht um ein Algenbekämpfungsmittel, sondern um ein Pflegepräparat. Es unterstützt die Stoffwechselvorgänge vieler Wassertiere und -pflanzen, stärkt deren Immunsystem und damit ihre Vitalität und ihr Vermehrungspotential. Es stimmuliert eingesessene Wassermikroorganismen zum rascheren Abbau von Stoffwechselprodukten aus z.B. Fischausscheidungen bis hin zur Nitratstufe. Von hier ab kann das belastende Nitrat von Wasser- und Sumpfflanzen leicht aufgenommen werden, sodass lästige Algen es nicht mehr in ausreichenden Mengen aufnehmen können. Zusammengefasst wird durch den regelmäßigen Einsatz von MikroVeda POND die Lebensgemeinschaft Teich nachhaltig gestärkt. 

Bokashi: Woraus besteht der Bioabfall, aus dem das Küchen-Bokashi entsteht und was gehört nicht hinein?

  • Grundsätzlich handelt es sich um organische Abfälle (alles, was einmal gelebt hat), die bei der Essenzubereitung oder als Reste anfallen. Hierzu gehören unter anderem Obst- und Gemüseabfälle, Kartoffelreste und auch Abfälle, die bei der Fischzubereitung entstehen. Zum organischen Material zählen auch Holz und Papier, die aber nicht in den Bio-Abfalleimer kommen sollten. Der Inhalt von Teebeuteln und Kaffeesatz kann problemlos in den Eimer gegeben werden. Selbstverständlich haben Metalle, Kronkorken, Plastik und alles anorganische Materil nichts in einem solchen Eimer zu suchen.

Bokashi: Nach welcher Zeit ist aus dem Küchenbokashi im Boden Erde geworden?

  • Bei sommerlichen Temperaturen nach etwa zwei Wochen, bei kühleren Temperaturen nach etwa einem Monat oder etwas länger. Das hängt von der weiteren Tätigkeit der Effektiven und sonstigen Mikroorganismen und größeren Bodentieren, wie z.B. dem Regenwurm, ab. Das Küchenbokashi wird im Eimer weitestgehend unter Luftsauerstoffausschluß (fermentativ-anaerob) produziert. Deshalb behält es nach Abschluß der Fermentation teilweise noch seine ursprüngliche Form und Farbe. Erst nachdem das Material  im Boden auf Luftsauerstoff trifft und die Bodenorganismen es mit Erde feinkrümelig (lebend) verbaut haben, ähnelt es einem herkömmlichen Kompost.