MikroVeda MILCHSAUERSTARTER 12.10.2016 10:06

  • Starthilfe zur Fermentation 

  • Veredelt das Gemüse auf natürliche Art 

  • Bekömmlich und hilfreich für Ihren Verdauungsorganismus


Als Starthilfe zur Fermentation von Sauergemüse wie z. B.: Sauerkraut, Blumenkohl, Brokkoli, Grüne Bohnen, Gurken, Knollensellerie, Kohlrabi, Maiskolben, Möhren, Paprika, Rote Bete, Rotkohl, Silberzwiebeln, Tomaten halbreif, Weißkohl, Wirsing.


  • Besteht zu 100 % aus natürlichen Rohstoffen.
  • Alle Zutaten sind rein pflanzlichen Ursprungs und aus kontrolliert biologischem Anbau (kbA).
  • In Rohkostqualität, für eine vegane Ernährung geeignet.
  • Hat eine goldgelbe, natürliche Färbung und einen würzigen süß-säuerlichen Eigengeruch.
  • Ist lactose- und glutenfrei, enthält weder Konservierungsmittel noch synthetische Aromen.
  • Ist fermentaktiv.
  • Mit Liebe hergestellt.

Schon vor etwa 6000 Jahren säuerten die Chinesen Kohl zu Sauerkraut und andere Gemüsearten mittels Milchsäurekulturen ein. Bei unseren Großeltern gehörte diese Art der traditionellen Lebensmittelveredelung und -konservierung zum Alltag. Bei uns in Europa ist die Zubereitung von Milchsauergemüse, allen voran des Sauerkrautes, dem Namen nach immer noch bekannt, wird aber in der Familie im Allgemeinen leider kaum noch praktiziert. Dabei ist Sauergemüse von hohem gesundheitlichem Wert und erfordert nur geringen Aufwand.
Beim Einsäuern mit der Hilfe von MikroVeda® Effektiven Mikroorganismen wird das Gemüse veredelt und auf eine natürliche Art und Weise konserviert. Es wird bekömmlicher und hilft dem Verdauungsorganismus.

 

Tipp 1: Der Säuerungsvorgang

Die Kulturen entwickeln sich nur bei optimalen Lebensbedingungen und genügender Nahrungszufuhr. Damit die Säuerung des Gemüses gelingt und keine Fäulnis entsteht, gilt es günstige Voraussetzungen zu schaffen:

  • nur qualitativ einwandfreie Produkte verarbeiten (am besten aus 

  • kontrolliert ökologischem Anbau), im optimalen Reifezeitpunkt geerntet 

  • nur einen ganz sauberen Sauergemüse-Fermenter verwenden 

  • ein möglichst optimaler Ausschluss von Luftsauerstoff 

  • optimale Temperaturen während der verschiedenen Fermentationsphasen. 

Die Sauergemüse-Fermentation ist ein Reifungs- und Veredelungsprozess, der sich mit Hilfe von Mikroorganismen abspielt. Der Vorgang des Säuerns verläuft in zwei Phasen:

  1. Zunächst entsteht ein leichter Abbau durch die Fermentation (Milchsäurebakterien bauen den Milchzucker im Gemüse ab). 

  2. In der zweiten Phase, der aufbauenden Phase (Effektive Mikroorganismen sind „aufbauende“ Mikroorganismen), werden neue Stoffe gebildet, unter anderem Acetylcholin, Vitamin C, Vitamin B 12 und Enzyme. Die Milchsäure ist eine organische Säure, die im Körper nicht säurebildend wirkt. 

Bei der richtigen Fermentation erhalten wir auch eine Konservierung, aber keine unbegrenzte Haltbarkeit. Es handelt sich um einen Lebensprozess, bei dem die Entwicklung die ganze Zeit fortschreitet. Die Ausgangsprodukte behalten alle ihre Nahrungswerte, weil sie keiner Erhitzung ausgesetzt wurden. Die Milchsäure wirkt konservierend auf: Eiweiß, Fett, Kohlenhydrate und Fermente, die im Gegensatz dazu beispielsweise in der Gefrierkost teilweise abgebaut werden. Gemüse mit ausgeprägtem Eigenaroma (beispielsweise Rettich, Fenchel, Kohlrabi) wird durch das Säuern milder im Geschmack.  
Geeignete Gemüse zum Einsäuern im Sauergemüse-Fermenter:

Weiss- und Rotkohl, Spitzkohl, Blumenkohl, Brokkoli, Gurken, Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Tomaten, Peperoni, Lauch (Porree) und Bohnen, wobei die Bohnen 15 bis 20 Minuten gekocht werden müssen. Nur so wird das Phasin, ein giftiges Glycosid, das in Hülsenfrüchten (Bohnen gehören zu den Hülsenfrüchten) enthalten ist, abgebaut. Beim Erhitzen zerfällt das Eiweiß, so dass die Bohnen genießbar werden. Das Koch- oder Blanchier-wasser der Bohnen sollte anschließend weg geschüttet werden, da sich darin der schädliche Eiweißstoff befindet. 


Tipp 2: Einsäuern

Zubereitung von kleinen Mengen Sauerkraut

Frühe Weisskohlsorten ergeben ein zartes Sauerkraut, das aber zügig aufgegessen werden muss, weil es weich wird. Am besten geeignet sind deshalb mittelfrühe Sorten. Späte Sorten (Lagerkohl) sind härter und müssen allenfalls sehr fein gehobelt werden. Der Kohl sollte gut abgelagert sein (mindestens 10 Tage).

Zutaten auf 1 kg gehobelten Kohl:

  • 10 g Salz 

  • etwas Dill 

  • etwas Kümmel 

  • ein paar zerstoßene Senfkörner 

  • wenn verfügbar ein paar Weinrauteblättchen 

  • Piment 

  • Koriander 

  • Fenchel

  • eventuell ½ säuerlichen Apfel, z.B. die Sorte ꞌBoskoopꞌ 

  • Zwiebel 

  • Meerrettich

Effektive Mikroorganismen  (MikroVeda® MILCHSAUERSTARTER aus unserem Sortiment): 
Wir empfehlen ca. 10 ml pro Kilogramm Fermentationsgemüse.


Tipp 3: Zubereitung

Kohl halbieren, Strünke herausschneiden, Kohl lagenweise einfüllen (ca. 8 cm hoch), Salz und nach Belieben Apfelscheiben, Zwiebelringe, Gewürze beigeben und mit einem Holzstößel gut stampfen bis der Saft austritt. (Extratipp: Wenn kein Holzstößel zur Verfügung steht, gehobelten Kohl mit den Zutaten portionsweise in einer Schüssel tüchtig kneten, bis der Saft austritt, danach in den Sauergemüse-Fermenter einfüllen.) Den Sauergemüse-Fermenter bis zu 3/4 oder 4/5 füllen; der Kohl muss mit Flüssigkeit bedeckt sein. Anschließend Effektive Mikroorganismen hinzugeben. Das ganze wird durch den Plastikteller, der an einer starken Feder (1,6-Liter-Sauergemüse-Fermenter) oder aber an einer herunterdrehbaren Scheibe (3-Liter-Sauergemüse-Fermenter), fest in den Fermenter gepresst. Nach etwa 5 bis 7 Tage kann man bereits über ein hochwertiges Sauerkraut verfügen. Natürlich ist es nicht vergleichbar mit dem so genannten Lager-Sauerkraut, das am besten in speziellen Gärtöpfen aus Steingut produziert wird. Hierfür sind mindestens 4 bis 6 Wochen und länger bei Temperaturen von 0 bis plus 10 Grad Celsius in kühleren Räumen (Keller) notwendig. Wir produzieren hingegen mit dem Sauergemüse-Fermenter und Effektiven Mikroorganismen ein ebenso wertvolles, anfermentiertes Gemüse für den kurzfristigen Rohverzehr oder das Dünsten. Falls das Kraut für den eigenen Geschmack zu sauer wird, kann man es vor dem Verzehr leicht wässern. Es wird dann milder. Das gilt auch für die übrigen Sauergemüse.


Tipp 4:  Zubereitung des übrigen Gemüses im Sauergemüse-Fermenter

Gemüse gut waschen und bürsten, nicht allzu stark zerkleinern (in Würfel, Stängel oder Scheiben schneiden oder mit einer gröberen Gemüseraffel zerkleinern). Das zerkleinerte Gemüse in den ganz sauberen Sauergemüse-Fermenter einfüllen und mit einem Holz- oder Kunststofflöffel leicht andrücken (nicht stampfen wie beim Sauerkraut). Gewürze und Kräuter beigeben (zum Beispiel je nach persönlichem Geschmack und Verfügbarkeit Zwiebelringe, Knoblauchzehen, Meerrettich, Kümmel, Koriander, gelbe Senfkörner, Wacholderbeeren, Lorbeerblatt, Estragon, Dill, Bohnenkraut usw.) Um den Abbau der Eiweißstoffe bei der Fermentation zu vermeiden ist eine Salzzugabe nötig: Salzwasser (wir empfehlen ein gutes Himalayasalz, oder ein gutes Steinsalz) aufkochen (8 bis 15 g je Liter), auf etwa 22 Grad Celsius abkühlen lassen, über das Gemüse gießen bis es bedeckt ist. Als sehr gut geeignete Starterkultur zur Säuerung eignen sich Effektive Mikroorganismen. Wir empfehlen je Kilo Fermentationsgemüse 25 ml MikroVeda® MILCHSAUERSTARTER. Das ganze wird durch den Plastikteller, der an einer starken Feder oder aber an einer herunterdrehbaren Scheibe sitzt, fest in den Fermenter gepresst. So entsteht schon nach etwa 6 Stunden aus Gurke oder Zucchini, nach 3 Tagen aus gehobelten Möhren, eine hervorragende Speise.


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