Moringa oleifera

Die wichtigste Pflanze der Menschheitsgeschichte

"Moringa hat seit Menschengedenken zur Gesunderhaltung der Bevölkerung in warmen Regionen beigetragen. Moringa oleifera ist die wichtigste und ökonomisch bedeutendste der insgesamt 13 Spezies, die zur Familie der Moringaceaen gehören. Ihre berichteten Effekte in der Vermittlung von Wohlbefinden des Menschen sind sprichtwörtlich. Besonders in den weniger entwickelten Ländern wird Moringa traditionell vom Menschen in vielfältiger Weise genutzt."

(Auszug aus dem Vorwort von Professor Dr. Klaus Becker, Universität Hohenhein, aus dem sehr empfehlenswerten Buch "Moringa oleifera - Die wichtigste Pflanze in der Menschheitsgeschichte" von Claus Barta). 

Die nahrhafteste Pflanze der Welt

Über den Baum Moringa oleifera und die universelle Nutzbarkeit seiner Pflanzenteile gibt es in Form von wissenschaftlichen und populären Zeitschriftenartikeln, Internetbeiträgen und Buchveröffentlichungen eine für den Laien schier unüberschaubare Anzahl. Es würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen, auch nur zu versuchen, diese Informationen zusammenfassend darzustellen. Interessenten mögen sich bitte selbst auf die Suche machen und die für sie passende Informationsquellen herausfinden.

Folgende Erstinformationen möchten wir unseren Kunden nicht vorenthalten. Sie stammen aus dem bereits oben genannten Standardwerk über Moringa oleifera von Claus Barta:

Die gleiche Menge Moringa-Pulver enthält:

  • 17 x mehr Calcium als Kuhmilch (Vorzugsmilch)
  • 1,3 x mehr essenzielle Aminosäuren als Eier
  • 6 x mehr Alpha-Linolensäure (3) als Linolsäure (6)
  • 1,9 x mehr Ballaststoffe als Weizen-Vollkorn
  • 8,8 x mehr Eisen als ein Rinderfilet (Lende)
  • 6 x mehr herzschützende Polyphenole als Rotwein
  • 4,7 x mehr Folsäure als Rinderleber
  • 4,5 x mehr Vitamin E als Weizenkeimlinge
  • 1,3 x mehr Zink als ein Schweineschnitzel
  • etwa soviel Vitamin C wie ein Obstsalat
  • 2,2 x mehr Magnesium als Braunhirse
  • 37 x größere antioxidative Aktivität als Weintrauben
  • 6,9 x mehr Vitamin B1 und B2 als Hefe
  • 2,4 x mehr Beta-Carotin als Karotten
  • 3,4 x mehr Kalium als eine Banane
  • 2-3 x mehr augenschützendes Lutein als Grünkohl

Diese Analysedaten des Blattpulvers wurden mit den Nähr- und Vitalstoffangaben von 1058 Lebensmitteln verglichen. Zur Gegenüberstellung wurde das Ernährungs-Informations-System der Universität Hohenheim genutzt.

Moringa begleitet die Menschheit schon seit 5000 Jahren

Heute geht man davon aus, dass der ursprüngliche Genpool und damit die Heimat dieser Pflanze am Fuße des Himalayas zwischen dem Nordosten des heutigen Pakistans und dem Norden der indischen Provinz West Bengalen zu finden ist. Von hier wurde es in andere Teile der Welt wie Pakistan, Bangladesh, Sri Lanka und Südost- und Westasien eingeführt und wilderte dort teilweise wieder aus.

Vor 5000 Jahren

Der heute als Moringa oleifera bekannte Baum wird erstmals in Indien schriftlich erwähnt und seine Heilkräfte beschrieben. Seit dieser Zeit wird Moringa oleifera in den Tropen und Subtropen als Heil- und Universalpflanze kultiviert.

Vor 4500 Jahren

Ägyptische Hyroglyphen aus dem Jahr 2475 v. Chr. berichten von Behenöl, das aus Asien nach Ägypten importiert wurde. Behenöl wird aus den Samen des Moringabaumes gewonnen.

Vor 2.200 Jahren

Moringa wird in Griechenland wegen seinern vielen Verwendungsmöglichkeiten bekannt. Durch Handelsbeziehungen wird die Pflanze auch im Römischen Reich verbreitet und in vielen Bereichen eingesetzt.

Vor 200 Jahren

Vor dem Jamaikanischen Abgeordnetenhaus wird 1817 ein Antrag gestellt, Moringa oleifera auf Jamaika anzubauen und aus den Blättern des Baumes Öl zu gewinnen.

Heute

Moringa oleifera ist heute in über 220 Ländern der Welt unter verschiedenen Namen bekannt. Der Moringabaum hat sich vor allen Dingen in äquatornahen Ländern der Welt verbreitet.

Folgende Organisationen empfehlen den Einsatz von Moringa im weltweiten Kapf gegen Unterernährung und Hunger:

  • Vereinte Nationen (UN) 
  • Weltgesundheitsorganisation (WHO)
  • Welternährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO)

Gerade in Regionen, in denen eine ausreichende Ernährung mit Kalorien, Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen nicht gewährleistet ist, dient Moringa als eine verläßliche Ergänzung in der täglichen Ernährung. Alle drei Organisationen heben hervor, dass Moringa den täglichen Eiweißbedarf der zwei- bis fünfjährigen Kinder ausreichend decken kann.

Moringa oleifera wächst in nahezu allen tropischen und subtropischen Ländern der Welt. Obwohl sie auch in feuchten Monsun-Regionen (Indien, Thailand und Sri Lanka) wächst, liebt die Moringa Pflanze aber trockene und sandige Lehmböden. In diesen Regionen kann sich der Wunderbaum am besten entwickeln.

Für den Bio Anbau von hochwertigem Moringa mit einer sehr hohen Konzentration der gesunden Inhaltsstoffe hat sich das Klima in Ägypten entlang des Nils als hervorragend erwiesen. Die Kombination aus trockenem Klima und mineralstoffreichen Böden begünstigt das Wachstum der so nährstoffreichen Moringa Pflanze.
Sahara-Winde transportierten regelmäßig mineralstoffreiche Sande und Erden in die Anbaugebiete. Der dadurch entstandene mineralstoffreiche Untergrund und die hohe Sonneneinstrahlung begünstigen ein schnelles Wachstum sowie eine hohe Konzentration an Vitaminen und Mineralstoffen in den grünen Moringablättern.

Heute: Moringa Plantage in Ägypten.

Die Moringa Plantage und das Know-How vor Ort für die Verarbeitung und Trocknung der Moringa Blätter ist das Kernstück unserer unvergleichlichen Qualität.

 

 

Das in Ägypten erzeugte Moringa oleifera wird in Deutschland bei Pura Moringa in Kappel/Baden Württemberg weiterverarbeitet. Das Familienunternehmen aus dem Schwarzwald hat seine Tätigkeiten ebenfalls der Kontrolle unterstellt und erfüllt ebenfalls die Anforderungen von Artikel 29 Absatz 1 der Verordnung (EG) Nr. 834/2007 und der Verordnung (EG) Nr. 889/2008: