Neue Bokashi Eimer

05.07.2016 12:39

  • Frisches Design

  • Leichte Handhabung

  • Unschlagbare Qualität

Tipp 1
Mit Effektiven Mikroorganismen „Sauerkraut“ für Boden und Pflanzen selbst herstellen
MikroVeda®-Effektive Mikroorganismen sind eine langjährig bewährte Mischung aus natürlich vorkommenden, nützlichen, aufbauenden Bakterien, die teilweise seit Jahrhunderten in der Lebensmittelherstellung und
–veredelung, im Garten- und Landbau sowie im Umweltschutz eingesetzt werden. Sie erzeugen eine Fülle von nützlichen Vitalstoffen wie Enzyme, Antioxidanzien, Vitamine usw. Überall dort, wo sie eingesetzt werden,
wirken sie stark regenerativ und die Lebenskraft von Pflanze, Boden, Tieren und letztendlich auch des Menschen wird gefördert.  Mit MikroVeda®-Effektiven Mikroorganismen erzeugen wir in unserer Manufaktur verschiedene
Fertiglösungen für unterschiedliche Anwendungen.
 
Neben den flüssigen Präparaten mit MikroVeda®-Effektiven Mikroorganismen gibt es auch einen festen Stoff, der allgemein als „Bokashi“ bekannt ist. Der Handelsname dafür ist MikroVeda® GARTENBOKASHI-Ferment.
Ihn gibt es in einer trockenen (für Bokashi-Kücheneimer) und in einer feuchten (für Boden und Pflanze) Variante. Der Begriff „Bokashi“ wird daneben aber auch für die Fermentation nach dem Sauerkraut-Prinzip von
Gemüseresten und Rasenschnitt im Haus- und Kleingarten, auf dem Gärtnerhof oder auf einem landwirtschaftlichen Betrieb verwendet.

 
Tipp 2
Was ist Bokashi?
Bokashi heißt frei übersetzt „Allerlei“ und ist eine japanische Bezeichnung für fermentierte, organische Materialien. Anders als beim Kompost läuft die Fermentation (früher sagte man „Gärung“) unter Luftabschluss, auch anaerob
genannt, ab. Die Mikroorganismen im Bokashi nutzen Zuckerstoffe in den ungekochten Küchenabfällen und vermehren sich. Sie senken den pH-Wert ab und negative Mikroorganismen werden verdrängt. Vorhandene Nährstoffe
werden aufgespalten und durch die natürlichen Stoffwechselprodukte der Mikroorganismen ergänzt – nichts geht verloren, es wird sogar mehr. Dieses Prinzip kennen wir z.B. von der Sauerkrautherstellung.
 
Tipp 3
Wie stelle ich ein gutes Bokashi her?
Der klassische Weg von ungekochten organischen Küchenabfällen – sofern ein eigener Garten vorhanden ist – ist der gute alte Kompost, den wir auch nicht abwerten wollen. Wird er  aber unsachgemäß aufgesetzt, fault das
Material oft und es gibt Misserfolge. Beispielsweise gehen sehr viele wertvolle Nährstoffe verloren.  
 
Tipp 4
Vorteile von Bokashi:
  • Während der Fermentation von Bokashi werden durch Mikroorganismen Enzyme, Antioxidantien und Vitamine (ähnlich wie bei der Herstellung von Sauerkraut) freigesetzt
  • Schnelle Verfügbarkeit der Nährstoffe für die Pflanzen
  • Das Bodenleben wird gefördert, was dazu führt, dass der Boden aufgelockert wird und sich seine Struktur verbessert; er wird aufnahmefähiger für Nährstoffe und Wasser; außerdem wird der Gasaustausch gefördert (Sauerstoff/Kohlendioxid)
  • Gezielter Humusaufbau
  • Bokashi dient den Bodenlebewesen als Futter  
  • Keine Geruchsbelästigung
  • Eine in mehrfacher Hinsicht sinnvolle Verwertung der Küchenabfälle. 
Die Verwertung der hauseigenen Grünreste ist nicht nur ökologisch, sondern macht nebenbei auch noch Spaß …erst recht, wenn man sieht, wie gut sich die Pflanzen entwickeln.
 
Tipp 5
Asiatisches Bokashi  
In  Asien, wo Bokashi seinen Ursprung hat, werden 1/3 Reiskleie, 1/3 Reisspelz und 1/3 Hühnermist mit etwa 30 Liter MikroVeda® FARMING SUPERAKTIVIERT  je 100 Kilogramm Gemisch angesetzt.
Das gut vermischte Material wird fest zusammengepresst und unter Luftabschluss (anaerob) fermentiert. Das Endprodukt wird als Dünger (300 Gramm/Quadratmeter) verwendet.
Von dem asiatischen Originalrezept abweichend beschreiben wir nachfolgend die Eigenherstellung eines veganen Bokashi in der Küche und in der Gartentonne. Ohne den triebigen und hygienisch nicht immer einwandfreien Hühnermist
erzeugen wir so ein langsam wirkendes Naturmaterial. Damit ernähren wir auf eine ganz natürliche Art und Weise das Bodenleben und unsere Pflanzen.

 
Tipp 6
Die Bokashi-Herstellung im Bokashi-Kücheneimer
Was wird benötigt:
Der Ablauf:
  • Eine Hand voll trockenes MikroVeda® GARTENBOKASHI-Ferment in den Bokashi-Kücheneimer streuen
  • Küchenabfälle zerkleinern und in den Eimer füllen (Je kleiner, umso besser)
  • Glatt drücken und zusammenpressen
  • Eine Hand voll MikroVeda® GARTENBOKASHI-Ferment und etwas Keramikpulver zwischen die Abfallschichten streuen
  • Eventuell mit einem Beutel voll Sand die Abfälle zusammenpressen und den Eimer verschließen
  • Diese Vorgehensweise solange wiederholen bis der Eimer voll ist
  • Alle drei bis fünf Tage die Fermentationsflüssigkeit am Ablasshahn entleeren
  • Wenn der Eimer voll ist, lassen Sie das Bokashi für 14 Tage luftdicht verschlossen bei Zimmertemperatur fermentieren
  • Während der Fermentation alle drei bis fünf Tage die Fermentationsflüssigkeit ablassen
  • Das fertig fermentierte Bokashi-Material kann nun im Garten in den Boden eingearbeitet werden (Es hat sein ursprüngliches Aussehen kaum verändert, wird aber in kürzester Zeit im Boden umgesetzt.) Einarbeiten heißt:
    das Material gut mit einer Handvoll Erde vermischen
  • Nach der Nutzung den Bokashi-Eimer gründlich mit heißem Wasser und Essig oder MikroVeda® CLEAN reinigen und von vorne beginnen.
Es macht durchaus Sinn, mit zwei Bokashi-Eimern zu wirtschaften. Wenn der eine Eimer voll ist und je nach Lagertemperatur etwa 14 Tage fermentiert, kann der andere Eimer neu befüllt werden.
Die Fermentationsflüssigkeit oder der Bokashi-Saft eignet sich 1:100 mit Wasser verdünnt als Blumendünger oder pur z.B. für die Reinigung von Abflüssen.
 

Bokashi machen in wenigen Schritten, lesen Sie dazu auch unsere  Anleitung

"9-Schritte Bokashi-Herstellung"


 

Tipp 7
Was darf in den Bokashi-Eimer?
„Bokashi“ bedeutet „Allerlei“ und es darf eben auch so allerlei in den Bokashi-Eimer rein; es müssen aber organische Abfälle sein, wie beispielsweise:
  • Gemüse- und Früchtereste, Kartoffelschalen usw.
  • Brotreste
  • Kaffeemehl und Teeblätter
  • Blumenreste
Was darf NICHT in den Bokashi-Eimer!
  • Keine gekochten Speisen
  • Keine Flüssigkeiten, wie z.B. Wein, Saft, Milch, Öl, auch kein Wasser
  • Keine tierischen Abfälle wie Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Joghurt, Knochen, Haare, Wolle, Kot
  • Kein Papier, Asche
     
Tipp 8
Vegane Bokashi-Herstellung in der Tonne
In der Gartenpflege sind oft größere Abfallmassen zu bewältigen. Im Sommer ist es der Rasenschnitt, im Herbst fallen bei der Ernte große Mengen von Gemüseabfällen an. Im Winter kommt noch der Strauch- und Baumschnitt
dazu. Aufgrund der größeren Mengen an organischen Abfällen im Garten, eignet sich die Herstellung von Bokashi in einfachen Tonnen. Vom Prinzip her ist es der gleiche Ablauf wie bei der Fermentation von Küchenabfällen, nur in
einem größeren Maßstab.
Gartenbokashi-Herstellung in der Tonne
Eine Tonne (z.B. aus dem Baumarkt oder Gartencenter) wird mit einem Kunststoffsack ausgekleidet; hier hinein kommen die zu fermentie­renden Haushalts- und Gartenabfälle (Landwirte neh­men besser z. B. Getreidereinigungsabfälle,
verdorbe­nes Heu und/oder Stroh usw.) und entweder das MikroVeda® FARMING SUPERAKTIVIERT und/oder das MikroVeda®GARTENBOKASHI-FERMENT, trocken als Fermenta­tionsstarter.
Für eine 200-Liter-Tonne beispielsweise benötigt man mindestens gut 30 gehäufte Esslöffel des MikroVeda®GARTENBOKASHI-FERMENT trocken als Starter.
Vom MikroVeda® FARMING SUPERAKTIVIERT wird so viel eingesetzt, dass die Abfall­schicht gut feucht ist. Jede einzelne Schicht muss von Hand gut angedrückt und befeuchtet werden. Wenn man die Mischung in der Hand zusammendrückt,
darf der gepresste Abfallklumpen nicht auseinander fallen; es darf aber auch keine Flüssigkeit förmlich heraus­sickern.
Ein unterer Zipfel des Sackes wird mit einer Schere aufgeschnitten, damit die bei der Fermentation entstehende Flüssigkeit ablaufen und über einen Ab­flusshahn aufgefangen werden kann, der sich an der Tonne befinden sollte.
Diese Flüssigkeit kann manübrigens zusätzlich zu demfermentierten Material später auf den Boden bringen oder ins Gießwasser mi­schen.
Anschließend muss der gut zugebundene Kunst­stoffsack (luftdicht) mit einem möglichst schweren Gegenstand beschwert werden.
Tipp 9
Anwendung von Bokashi im Garten
Das ausgebrachte Bokashi wird zunächst mit Erde vermischt und dann flach in den Boden eingearbeitet. Es wird schnell umgesetzt bzw. vererdet und ist je nach Temperatur bereits nach ein bis zwei Wochen pflanzenverfügbar.
Bokashi in Aussaatschalen oder -töpfen
Eine Woche vor der Aussaat eine Hand voll Bokashi, einen Esslöffel Keramikpulver und einen Esslöffel Urgesteinsmehl mit 10 Liter torffreier Aussaaterde mischen und die Saatschalen damit füllen, danach mit MikroVeda®TERRA
angefeuchtet bei plus 18 Grad bis 22 Grad Celsius aufstellen. Erde kurz vor Aussaat nochmals mit MikroVeda® TERRA anfeuchten. 
Bokashi an bereits bepflanzten Beeten und Rabatten
Der Boden kann durch Bokashi mit ausreichend Nährstoffen versehen werden, wodurch auf den Gemüse- und Kartoffelbeeten die ersten zwei bis drei Wochen der Nährstoffbedarf abgedeckt ist. Danach empfiehlt sich eine
weitere Bokashi-Gabe und eine wöchentliche Pflege der Kulturen mit MikroVeda® TERRA zum Übergießen der Pflanzen und des Bodens. Grundsätzlich kann man im Sommerhalbjahr zu jeder Zeit mit Bokashi-Gaben beginnen.
So wird es gemacht
Die Gartenbeete mit einer dünneren Schicht (etwa fünf bis zehn Zentimeter) Bokashi überstreuen und oberflächlich gut einarbeiten.  
Die Mengen weiterer Bokashi-Gaben im Laufe des Sommers werden von den Ansprüchen einer Nachfolgekultur bestimmt:
die schwach zehrenden Gemüse (z.B., Blattsalate außer Neuseeländer Spinat, der zu den Starkzehrern gerechnet wird, Buschbohnen, Kräuter, Kresse, Möhren, Portulak, Radieschen, Speiserübe) haben im Allgemeinen
noch genügend Vorrat  mittelstark zehrendes Gemüse (z.B. Chinakohl, Dicke Bohne, Lauch, Mangold, Pastinake) und stark zehrende Pflanzen (z.B. Gurken, Kartoffeln, Kohl, Melone, Neuseeländer Spinat, Paprika, Rhabarber,
Rote Bete, Sellerie, Tomaten,  Zucchini brauchen Nachschub.  
Bei vorhandenen PflanzungenWeil frisches Bokashi sauer ist und Pflanzenwurzeln dadurch „verbrennen“ könnten, sollte es nur mit einem gewissen Abstand zu den Wurzeln ausgebracht und mit der Erde des Pflanzloches
gründlich vermischt werden. Deshalb bei bereits eingewachsenen Pflanzen, gleichgültig ob Gemüse, Kartoffeln oder Gehölze, 20 bis 30 Zentimeter vom Wurzelwerk entfernt einen 15 bis 20 Zentimeter tiefen und ebenso breiten
Graben oder Ring (um die so genannte Baumscheibe herum) ziehen. Das Bokashi etwa fünf Zentimeter hoch einfüllen, mit Erde bedecken. Die Wurzeln bekommen Signale, dass gute Futterstoffe in der Nähe sind und wachsen
zielstrebig darauf zu, denn auch Pflanzen sind ständig auf Nahrungssuche. Wenn die Pflanzenwurzeln das Bokashi erreichen, ist es bereits neutralisiert und für sie gut verträglich.
Diese Anwendung eignet sich auch, wenn eine Bodenvorbereitung mit Bokashi vor dem Anpflanzen nicht möglich war.
Bei Kartoffeln verfährt man ähnlich. Das Bokashi gibt man vor dem Anhäufeln auf die Zwischenreihen. Nach dem Anhäufeln ist es dann für die Pflanzenwurzeln erreichbar.
Langzeitversorgung von Bäumen
Außerhalb des Kronendurchmessers bei kleinen Bäumen zwei Löcher bis zu zwei Spaten tief ausheben (bei großen Bäumen mehrere Löcher; eine gute Hilfe ist ein so genannter Erdbohrer; doch hier ist Vorsicht angebracht,
damit die Wurzeln, vor allem die wertvollen Fein- oder Haarwurzelgeflechte nicht nachhaltig zerstört werden).
Die Aushuberde wird mit Bokashi vermischt und in das Loch eingefüllt. Anschließend mit der Fertiglösung MikroVeda® TERRA und Wasser reichlich gießen (einen Liter mit 50 Liter Wasser vermischen und einsickern lassen).
Die Wurzeln streben auf diesen Nährstoffvorrat zu und holen sich langsam die Stoffe, die sie gerade brauchen.
Auf diese Weise kann Bokashi  im Traufbereich auch von gestressten oder schon erkrankten Bäumen gegeben werden. Der Boden wird sehr schnell mit MikroVeda®-Effektiven Mikroorganismen belebt und der Baum enorm
vitalisiert.
Zusatztipp
Erkrankte Bäume leiden nicht nur an einen Nährstoff- sondern auch an einen Wassermangel, weil seine Versorgungskanäle stark beeinträchtigt sind. Deshalb ist es unbedingt ratsam, den erkrankten Baum vorher gründlichst
zu wässern. Damit sich die begehrte Feuchtigkeit möglichst lange hält und so dem Baum möglichst lange zur Verfügung steht, empfiehlt sich eine Bentonit-Zugabe zu dem Bokashi.
Bentonitmehl ist eine Mischung aus verschiedenen Tonmineralien, die  aus verwitteter Vulkanasche stammen. Es besitzt eine starke Wasseraufnahme- und Quellfähigkeit.
Hinweis
Viele Tiere lieben Bokashi. Füchse, Marder und Hunde beispielsweise spüren das Bokashi auf, wenn es nicht vollkommen mit Erde bedeckt ist. Es wird ausgebuddelt und gerne gefressen.
Deshalb sollte Bokashi immer gut in den Oberboden eingearbeitet und in manchen Gegenden eventuell noch mit einem Vlies abgedeckt werden.

 
Tipp 10 
Lagerung des fertigen Bokashi
Wenn sich mehr Bokashi angesammelt hat, als gebraucht wird, kann man es bei Kellertemperatur (plus sieben bis 12 Grad Celsius) bis zu einem Jahr sehr gut verschlossen (möglichst luftdicht) lagern. Vorher sollte das gesamte
Material noch einmal gründlich mit MikroVeda® TERRA eingesprüht werden.
Lagerung im Sack
Den luftdichten, stabilen Foliensack gut verschlossen auf den Kopf stellen, damit die Verschlussstelle auf dem Boden liegen und keine Luft eintreten kann. Die Mikroben fallen dann in einen Ruhezustand.
 


Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.